Übersicht über den Facility-Management-Markt

© EduardHarkonen / thinkstock
April 18, 2016
Dr. Heinz Streicher
Principal
Lünendonk & Hossenfelder GmbH

Facility Management ist in Deutschland ein junger Fachbegriff für eine junge Business-to-Business-Dienstleistungsbranche. Erst Ende 2011 wurde der aus der englischen Sprache stammende Begriff als DIN EN 15 221-1 auch zur Verwendung in Deutschland genormt.

Die einzelnen Dienstleistungssparten, die Facility Management heute umfasst, gab es natürlich auch in Deutschland schon länger: Gebäudesicherungsdienste, Gebäudereinigungsdienste, Kantinenbetrieb, Hausmeisterdienste, Empfangs- und Büroservice,  Gartenpflegedienste etc. Ihre Zusammenfassung und Ergänzung um weitere Facility  Services geschah erst in den letzten 20 Jahren.

In dieser kurzen Zeit ist damit eine neue Dienstleistungsbranche in Deutschland entstanden, deren Marktvolumen inzwischen die 50-Milliarden-Euro-Grenze überschritten hat. Diese von der Markt-forschungs- und Beratungsgesellschaft Lünendonk & Hossenfelder GmbH, Mindelheim, ermittelte Zahl enthält nicht die captiven Umsätze überwiegend extern agierender Unternehmen und nicht die von internen Abteilungen und Mitarbeitern der Nutzerorganisationen erbrachten Leistungen. Der Branchenverband GEFMA schätzt die gesamte Bruttowertschöpfung der Facility Services 2012 in Deutschland auf über 130 Milliarden Euro.1)

Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder GmbH widmet dem Markt für Facility Management im Allgemeinen und einzelnen Facility Services im Besonderen seit 2002 seine Aufmerksamkeit, wobei der Ansatz der Analysen über die jeweils 25 umsatzstärksten Dienstleistungsunternehmen und eine zusätzliche Vergleichsgruppe von rund 50 mittelgroßen und kleineren Anbietern von Facility Services erfolgt. Die umfangreichen jährlichen Studien, die seit 2004 publiziert werden, basieren auf Befragungen der Anbieter und Nutzer sowie auf dem Know-how der Lünendonk-&-Hossenfelder-Analysten aus ihrer Beratertätigkeit. Seit jüngerer Zeit werden auch entsprechende Untersuchungen über den Facility-Service-Markt in Österreich und der Schweiz erstellt und veröffentlicht.

Umsatzentwicklung 2016 in Deutschland

2016 steigerten die 25 umsatzstärksten (Top 25􀀁 unter den beobachteten 70 FS-Dienstleistern ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um

5,2 Prozent. Dies stellt ein stabiles Wachstum dar, nachdem im Vorjahr mit 8,0 Prozent der höchste Wert seit der Finanzkrise erreicht wurde. Dieser ist jedoch auch auf Sonderkonjunktureffekte zurückzuführen. Die Jahre zwischen 2006 und 2008 waren durch große Outsourcings und strategische Zukäufe geprägt. Die Umsätze der Top 25 stiegen in dieser Zeit im Durchschnitt jährlich um rund 10 Prozent. Nach dieser Expansionsphase im Markt stabilisierten sich die Zuwachsraten zwischen 2009 und 2014 bei durchschnittlich rund fünf Prozent pro Jahr. Der Markt ging in einen neuen Reifezyklus über: die Stabilisierung und Verdrängung. In den vergangenen zwei Jahren  traten diese Konsolidierungseffekte deutlicher zutage: Zunehmend wurden Dienstleister verkauft, stellten ihr Geschäft im Gebäudemanagement ein und die Margen sanken.

Das Geschäftsjahr 2015 wurde von zwei Sondereffekten beeinflusst: Sowohl der Betreuungsbedarf von Flüchtlingen als auch die Einführung des Mindestlohns wirkten sich positiv auf die Umsätze der Dienstleister aus.

Diese Sondereffekte wirken sich auch auf die Entwicklung des Marktvolumens aus. Betrug die Zunahme in den vergangenen Jahren stets um zwei Prozent, stieg die Gesamtsumme aller extern vergebenen Facility Services in der Berechnung der Lünendonk & Hossenfelder GmbH beeinflusst durch die Sondereffekte um 5,0 Prozent oder 2,4 Milliarden Euro auf nun 50,5 Milliarden Euro an. In 2016 stieg das Marktvolumen weiter an auf nun 52,6 Milliarden Euro. Hierin ist auch die Übernahme der SAG durch Spie enthalten, die allein zu einem Anstieg des Inlandsumsatzes von rund 0,7 Milliarden Euro beitrug.

‍FS-Unternehmen Inlandsumsatzentwicklung 2006-2016 und Prognose 2017, 2018 und 2019-2020
Quelle: Lünendonk® -Studien 2007-2017 Facility-Service-Unternehmen in Deutschland 

Sonderkonjunktur bei Anbieter von Sicherheitsdienstleistungen und Speisenversorgung

Mitte des Jahres 2015 entstand durch den deutlichen Anstieg der Flüchtlingszahlen und den damit verbundenen Betreuungsbedarf eine Sonderkonjunktur. Hiervon sind insbesondere Anbieter von  Sicherheitsdienstleistungen und Speisenversorgung betroffen. Der  Effekt auf die Facility-Service-Anbieter in Deutschland fiel unterschiedlich aus. Unternehmen mit überwiegend technischem Leistungsportfolio sowie einem starken Branchenschwerpunkt außerhalb der öffentlichen Hand kamen als potenzielle Auftragnehmer von vornherein nicht infrage. In der Betreuung sind zahlreiche spezialisierte Unternehmen engagiert, die Flüchtlingsunterkünfte im Auftrag der Behörden betreiben. Diese vergeben Aufträge überwiegend kleinteilig und stehen damit einem breiteren Feld potenzieller Auftragnehmer gegenüber, als wenn alle Leistungen pro Standort oder gar pro Region an einen FS-Dienstleister vergeben würden. Die Sondereffekte wirkten vereinzelt auch noch im Jahr 2016 nach.

Von den FS-Dienstleistern, die in den gefragten Gewerken tätig sind und bereits bei den Vergabeverantwortlichen der öffentlichen Hand bekannt waren, entschieden sich einige bewusst, auf die angebotenen Aufträge zu verzichten. Aus nachvollziehbaren Gründen: In sehr kurzer Zeit die Infrastruktur und das Personal für die gefragten Services bereitzustellen ist eine Herausforderung, die manche Anbieter zugunsten der Qualitätsanforderungen auf Aufträge verzichten ließ.

Bei der Vergabe der Aufträge herrschte im Herbst 2015 oft großer Zeitdruck. Unter diesen Bedingungen war eine Ausschreibung häufig nicht möglich. Zur Deckung des kurzfristigen Bedarfs wandten sich die zuständigen Beamten oftmals pragmatisch an ihnen bekannte Dienstleister und forderten diese auf, eine schnelle Auftragsübernahme zu prüfen – angesichts des Zeitdrucks ein nachvollziehbares Verfahren. Verstärkt wurde dieser Effekt durch die grundsätzliche Ablehnung öffentlicher Aufträge durch einen wesentlichen Teil der führenden Marktteilnehmer. Die nahezu vollständig über den Preis vergebenen kleinteiligen Aufträge waren und sind für viele der großen Anbieter nicht attraktiv respektive konnten sie sich nicht gegen oftmals sehr günstige kleine Dienstleister durchsetzen. Angesichts des Aufwands, der mit der Bearbeitung und der Abgabe eines Angebots verbunden ist, ist dies aufgrund der mangelnden Erfolgswahrscheinlichkeit eine nachvollziehbare Entscheidung. Sie führte dazu, dass die entsprechenden Dienstleister den Vergebenden nicht mehr so präsent waren.

Einen weiteren Sondereffekt im Geschäftsjahr 2015 bewirkte der seit 1. Januar 2015 gültige allgemein verbindliche Mindestlohn, der planmäßig alle zwei Jahre angepasst wird. Die hierdurch ausgelösten Umsatzeffekte durch steigende Verrechnungssätze auch bei bestehenden Verträgen betreffen nur einen Teil der Unternehmen. Der Mindestlohn führt zu einer Erhöhung des Bruttostundenlohns insbesondere bei gering qualifiziertem Servicepersonal  bei einigen infrastrukturellen Gewerken in Ostdeutschland. In der Sicherheitsbranche existiert bereits seit mehreren Jahren ein komplexes und stark differenziertes Tarifwerk.

Offenkundig brachte diese Sonderkonjunktur durch den Flüchtlingsstrom den mittelgroßen und kleineren FS-Anbietern stärkere Umsatzimpulse als den ganz großen. Auch der Mindestlohn dürfte, wenn überhaupt, sich bei den kleineren Anbietern stärker ausgewirkt haben als bei den ganz großen FM-Unternehmen, da diese in der Regel bereits durch ihre Tarifverträge höhere Stundenlöhne zahlten.

Die Tatsache, dass die zehn umsatzstärksten FM-Unternehmen (Top 10) in den letzten neun Jahren fast immer höhere jährliche Umsatzzuwachsraten aufwiesen als die Top 25; im Durchschnitt lag das Wachstum der Top 10 zwischen 2006 und 2014 bei 9,3 Prozent pro Jahr gegenüber 6,6 Prozent der Top 25 –, wirft auf das Ergebnis des Jahres 2015 (Top 10: 4,7 Prozent; Top 25: 8,0 Prozent) ein besonderes Licht. Bereits in 2016 setzte sich die Tendenz vor 2015 fort.

Die Nachfrage und Stimmung im Markt ist gut: Die Top 25 prognostizieren für ihre Unternehmen für 2017 ein Umsatzwachstum in Höhe von 4,5 Prozent. Die Top 10 sind zurückhaltender: Ihre Umsatzwachstumsprognose für 2017 liegt im Durchschnitt mit 4,1 Prozent höher als im Vorjahr für das laufende Jahr (3,8 Prozent). Auch die längerfristigen Erwartungen für ihre Umsatzsteigerungen bis 2020 sind mit 4,5 Prozent per annum (Top 25; eher als vorsichtig zu bezeichnen. Die Top 10 gehen indes von steigenden Umsätzen aus (2019-2020 per annum: 5,0 Prozent).

Umsatzentwicklung 2016 deutscher Unternehmen im Ausland

Die Lünendonk®-Studien erfassen neben den Inlandsumsätzen der in Deutschland tätigen FS-Unternehmen auch deren im Ausland erwirtschafteten Erlöse. In die Darstellung einbezogen werden Umsätze, die sowohl von der deutschen Gesellschaft als auch deren Tochtergesellschaften im Ausland generiert und abgerechnet werden.

Von den insgesamt 3,0 Milliarden Euro, die im Jahr 2016 von den 70 Teilnehmern der an der Lünendonk-Studie beteiligten FS-Unternehmen im Ausland erwirtschaftet wurden, sind 2,2 Milliarden Euro den zehn umsatzstärksten Unternehmen (Top 10) zuzurechnen. Ihr Anteil an den gesamten Auslandsumsätzen der Studienteilnehmer liegt aktuell bei zwei Drittel und bewegt sich in den zurückliegenden zehn Jahren ständig im Intervall zwei Drittel und drei Viertel. Nur auf der Höhe der weltweiten Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise war der Anteil auf 56,5 Prozent gesunken.

‍FS-Unternehmen Auslandsumsatz 2006-2016;
Quelle: Lünendonk® -Studien 2007-2017 Facility-Service-Unternehmen in Deutschland

Der Anteil der Auslandsumsätze an den Gesamtumsätzen aller Studienteilnehmer ist seit Anfang des Jahrhunderts tendenziell ständig angestiegen, allein seit 2010 von 11,0 Prozent auf 16,4 Prozent in 2016. Auch die entsprechende Auslandsumsatzquote der ganz großen FS-Unternehmen (Top 10) stieg nach einigen Jahren der Stagnation in jüngster Zeit wieder an und erreichte 2016 21,3 Prozent.

Für die in Deutschland tätigen Anbieter ist das Auslandsgeschäft ein ambivalenter Markt. Der Markt ist segmentiert: Einige Dienstleister sind stark im Ausland aktiv und betreuen zum Teil auch Kunden länderübergreifend, andere konzentrieren sich auf Deutschland. Beide Gruppen sind mit ihrer Positionierung zufrieden. Es ist aktuell kein Trend dahingehend festzustellen, dass Präsenz im Ausland ein Faktor für nachhaltigen Markterfolg darstellt oder künftig darstellen wird.

Nach Auskunft der Studienteilnehmer wollen 43 Prozent »bereits bestehende Auslandsaktivitäten ausbauen«, 5 Prozent wollen »zusätzlich Auslandsaktivitäten aufbauen« und 55 Prozent haben für die nahe Zukunft »keine (weiteren) Auslandsaktivitäten geplant«.

Eine länderübergreifende Expansion soll bei 43 Prozent der Studien-teilnehmer »aus eigener Kraft«, bei 19 Prozent »mit Partnern vor Ort« erfolgen. »Situationsabhängig« ist die Strategie bei ebenfalls 19 Prozent und keine Strategie haben 35 Prozent der befragten FS-Unternehmen, »weil keine länderübergreifende Betreuung geplant ist«, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr (29 Prozent).

Für das laufende Geschäftsjahr 2017 gehen die Unternehmen von einem höheren Wachstum sowohl im Inland (5,0 Prozent) als auch im europäischen Ausland (2,7 Prozent) aus. Für die Jahre bis 2020 ist die Prognose für das europäische Ausland etwas optimistischer (3,6 Prozent p. a., für das Inland stabil (5,0 Prozent p. a.).

Leistungsspektrum der Facility-Services-Unternehmen

Wichtigste Leistungskategorie der deutschen Facility-Service-Branche war und bleibt Gebäudereinigung. 33 Prozent ihres Umsatzes erzielen die analysierten FS-Anbieter mit Gebäudereinigung. Trotz leichter Schwankungen liegt der Anteil dieser Leistungskategorie an den Umsätzen der FS-Unternehmen seit mindestens einem Jahrzehnt an der Spitze.

Auf Platz zwei folgt die Wartung, Reparatur und Modernisierung von Gebäudetechnik mit 17,1 Prozent, gefolgt von Sicherheits- und Wachdiensten mit 9,5 Prozent. Im Mittelfeld rangieren Gebäudetechnik Produktion mit 7 ,8 Prozent und Catering mit 6,5 Prozent Anteil, zwei Leistungsarten, die in den letzten Jahren relativ stabile Anteile am Umsatz der FS-Unternehmen aufweisen. Obwohl zurzeit damit immer noch mehr als drei Viertel der FS-Umsätze auf die großen traditionellen Leistungskategorien entfallen, erweitert sich der Kreis der Dienstleistungen. Garten- und Landschaftspflege, Industrielle Reinigung, Energiemanagement und Fuhrpark/Logistik erreichen bereits nennenswerte Umsatzanteile, obwohl sie teilweise von wenigen spezialisierten Unternehmen ausgeführt werden oder wie Contracting und FM-Beratung fast ausschließlich von sehr großen Anbietern geleistet werden.

‍Leistungsspektrum der Facility-Service-Unternehmen 2015/2016; Quelle: Lünendonk® -Studie2017 Facility-Service-Unternehmen in Deutschland

Fasst man die Tätigkeitsfelder in Obergruppen zusammen, so zeigt sich, dass dem infrastrukturellen Leistungsfeld (IGM) mit 55,9 Prozent der größte Teil der Leistungen zugeordnet werden kann. Auf technische FS-Leistungen (TGM) entfallen 35,8 Prozent, der Rest lässt sich kaufmännischen Leistungen (KGM) mit 4,9 Prozent und sonstigen Leistungen mit 3,3 Prozent zurechnen. Gewichtet man diese Anteile mit den jeweiligen Umsätzen, so zeigt sich, dass die Unternehmensgrößen deutliche Einflüsse auf die Anteile der Leistungsarten haben. Der gewichtete Anteil von IGM geht auf nur noch 44,5 Prozent zurück, während der gewichtete Anteil von TGM auf 49,1 Prozent steigt. Das bedeutet, dass die technischen FM-Leistungen eher von größeren Anbietern und die infrastrukturellen eher von mittleren und kleineren Anbietern erbracht werden. Noch deutlicher wird dies, wenn man nur die zehn umsatzstärksten Unternehmen (Top 10) betrachtet. Bei den Top 10 liegt der IGM-Anteil bei 40,3 Prozent, der TGM-Anteil steigt auf knapp unter 55 Prozent. Praktisch unbeeinflusst von der Größe der Anbieter ist der Anteil der kaufmännischen Leistungen.

Behinderungsfaktoren der Branche

Die Facility-Service-Branche hat zurzeit – nach eigenem Bekunden – wenig Grund zur Klage. Auf einer Liste von acht potenziellen Restriktionen für die Entwicklung und den Erfolg ihrer Unternehmen stellen vier nach Auskunft der befragten Anbieterunternehmen aktuell keine Behinderung dar. Die Mittelwerte für diese Kriterien bewegen sich auf der Skala +2 = sehr starke Behinderung bis -2 = gar keine Behinderung im Bereich »keine Behinderung« respektive im neutralen Bereich. Dazu gehören immerhin so gewichtige Faktoren wie »Nachfragemangel« (-0,93) oder »Insourcing« (-0,33). Selbst das langjährige Sorgenkind »Image der Branche« (-0,21) wird zurzeit nicht als Restriktion empfunden. »Finanzierungsengpässe bei Kunden« (-0,21) drohen offensichtlich auch nicht.

Es bleiben die seit Jahren beklagten Hauptrestriktionen. An der Spitze der Behinderungsfaktoren liegen »Niedrige Marktpreise, Honorare/Wettbewerb über den Preis« (0,64) und »Entscheidungsprozesse und -strukturen im öffentlichen Sektor« (0,43). Darüber hinaus behindert seit einigen Jahren nach Auskunft der FS-Unternehmen der »Einfluss von FM-Beratern«. Diese stehen den FS-Kunden mit vielerlei branchenspezifischen Leistungen zur Seite. Sie liefern Marktinformationen, betreuen Ausschreibungen und wirken auf Prozess- und Kostenoptimierungen hin (0,21).

‍Aktuelle Behinderungsfaktoren für die Entwicklung und den Erfolg der FS-Unternehmen; Quelle: Lünendonk® -Studie2017 Facility-Service-Unternehmen in Deutschland

Betrachtet man die Antworten der zehn umsatzstärksten Anbieter (Top 10) gesondert, so findet man grundsätzlich Übereinstimmung, allerdings mit tendenziellen Nuancen. Der Einfluss von FM-Beratern wird von den Top 10 mehr beklagt (0,56).

Die Anbieter mit Schwerpunkt infrastrukturelle Leistungen fühlen sich durch die Entscheidungsprozesse und -strukturen im öffentlichen Sektor stärker beeinträchtigt (0,50) als Anbieter mit Schwerpunkt technische Leistungen (0,31). Umgekehrt haben die technischen Anbieter (-0,13) geringere Probleme mit Finanzierungsengpässen bei Kunden (-0,23).

Diese insgesamt optimistischen Ergebnisse über die Situation im Markt für Facility Services werden bestätigt durch die Antworten der Befragungsteilnehmer bezüglich ihrer Erwartungshaltung zur Entwicklung der Branche. Zwar sind nur 7 Prozent »sehr optimistisch, weil es der Branche gut geht«, »93 Prozent sehen sich aber angesichts der herausfordernden Zukunft gut aufgestellt«. Kein Unternehmen hat im Blick auf die Zukunft »gemischte Gefühle« und kein Teilnehmer ist »sehr pessimistisch«. Überdurchschnittlich »sehr optimistisch« sind die die zehn umsatzstärksten Anbieter (Top 10) mit 22 Prozent Nennungen und die Top 25 (13 Prozent).

Zukunft der Branche aus Anbietersicht

Wie wird aus der Sicht der Anbieter die Zukunft der Branche aussehen? Die befragten FS-Unternehmen sollten acht Thesen anhand einer Skala (+2 = trifft voll zu bis -2 = trifft gar nicht zu) bewerten. Die Mittelwerte zeigen eklatante Unterschiede zwischen den ganz großen Unternehmen und allen Teilnehmern. Die immer wieder diskutierte Frage, ob Multidienstleister respektive Komplettanbieter eines Tages den Markt dominieren werden, bejahen die Top 10 – nicht unerwartet – mit voller Überzeugung (1,56), während der Mittelwert der Zustimmung bei allen Teilnehmern nur bei 1,13 liegt. Hiervon sind übrigens die technischen Anbieter (1,27) mehr überzeugt als die infrastrukturellen Anbieter (0,95). Auch der These, dass »die Zusammenarbeit mit den Kunden für immer kürzere Zyklen gilt«, stimmen die Top 10 (0,33) mehr zu als alle im Durchschnitt (0,21). »Managementleistungen im Gesamtangebotsportfolio werden für den Kunden immer wichtiger« halten die Top 10 für sehr wahrscheinlicher (1,56) als alle Teilnehmer (1,02). Auch die technischen Anbieter sind von dieser These mehr überzeugt (1,19) als die infrastrukturellen Anbieter (0,95).

‍Meinungen der FS-Unternehmen über die Zukunft der Branche; Quelle: Lünendonk® -Studie2017 Facility-Service-Unternehmen in Deutschland 

Einig sind sich weitgehend große, mittlere, technische und ultrastrukturelle Anbieter bei einer These: »Unsere Kunden denken verstärkt über das Insourcing von Gewerken und Leistungen nach.« Die Urteile bewegen sich im negativen Bereich, das heißt, diese These trifft für sie überwiegend nicht zu. Anders sehen dies die kleineren Unternehmen jenseits der Top 25: Sie liegen mit 0,21 als Einzige im leicht positiven Bewertungsraum. Ein Stimmungsbild der allgemeinen Marktlage anhand der Auftragslage zeigt weiterhin den Preisdruck auf die Anbieter. Der These »Um einen bestehenden Auftrag wiederzugewinnen, muss der Preis reduziert werden« stimmen die Befragungsteilnehmer im Durchschnitt tendenziell zu (0,52), die zehn umsatzstärksten Anbieter (Top 10) nehmen einen größeren Druck wahr (0,78) als die übrigen Unternehmen (0,45).

Welche Konsequenzen ziehen die Facility-Service-Anbieter aus den Trends am Markt? Obwohl das Thema Gesamtdienstleister inzwischen etwas an Glanz verloren hat, hält immer noch die überwiegende Mehrheit integrierte Services für ihren Weg in die Zukunft. Anhand einer Bewertungsskala (+2 = trifft voll zu« bis -2 = trifft gar nicht zu) geben die befragten Unternehmen dieser Strategie die höchste Note (1,00), wobei nicht überrascht, dass die zehn umsatzstärksten Anbieter (Top 10) dieser These sogar mit 1,22 noch klarer zustimmen, sind es doch in der Regel gerade diese Anbieter, die am Markt als Gesamtdienstleister operieren. Da die mittelgroßen und kleineren Anbieter meist nicht die Voraussetzungen für integrierte Services mitbringen, greifen sie auch auf Subdienstleister zurück, um ihren Kunden integrierte Services gewährleisten zu können. Alle Befragungsteilnehmer bewerten die entsprechende These im Durchschnitt mit 0,45, während es für die Top 10 (0,22) nur eine Alternative unter anderen ist. Noch deutlicher zeigt sich dies bei der These »Wir setzen auf Kooperationen mit anderen Dienstleistern«, die von allen Teilnehmern im Durchschnitt die Note +0,24, von den Top 10 aber nur die Note -0,11 erhält, was heißt, dass sie diese These für eher nicht zutreffend halten.

Die getrennte Analyse dieser Bewertungen nach Tätigkeitsschwer-punkten der Teilnehmer ergibt, dass überwiegend die technischen Anbieter integrierte Services als ihren Weg in die Zukunft sehen. Die Bewertungen liegen bei 0,56 (technische Dienstleister) respektive -0,14 (infrastrukturelle Dienstleister). Deutlich unterschiedlich beurteilen die beiden Anbietergruppen ebenfalls die Alternative, ihren Kunden integrierte Services durch Rückgriff auf Subunternehmen zu gewährleisten. Dem stimmen die infrastrukturellen Anbieter in weit geringerem Grad (0,09) als die technischen Anbieter (0,56) zu. Und auch das Setzen auf Kooperationen mit anderen Dienstleistern ist für die infrastrukturellen Anbieter  (-0,14) in weit geringerem Maße eine strategische Möglichkeit als für die technischen Anbieter (0,56).

Positive Grundstimmung

Die Prognosen der Facility-Service-Anbieter über die künftige Entwicklung des Marktes und die Umsätze ihrer jeweiligen Unternehmen zeugen von der positiven Grundstimmung in der Branche, die weiter von stabilen Zuwachsraten ausgeht und das Stimmungsbild mit konkreten Zahlen bestätigt. Die Prognosen sind Ausdruck einer robusten und stabilen Nachfrage der Kunden, die trotz hohen Preisdrucks auf Qualität und höherwertige Leistungen wie Service Management setzen. Wie in den vergangenen Jahren unterscheiden sich die Erwartungen aller Unternehmen von denen der Marktführer. Dies liegt sowohl an den nötigen höheren absoluten Volumen, die für vergleichbare Wachstumsraten nötig sind, als auch an der Planung, die bei großen Unternehmen detaillierter ausfällt. Dies zeigt sich daran, dass das tatsächlich erreichte Wachstum der größeren Anbieter näher an den Prognosen liegt als das der kleineren Dienstleister. Grundsätzlich ist aber festzustellen, dass die Planungen in der Regel optimistisch ausfallen – unabhängig von der Größe der Unternehmen. In die Prognosen fließen neben den konkreten Planungen für die kommenden Monate auch Erwartungen hinsichtlich der Konjunktur und der relevanten Markttrends ein. Das Facility-Service-Marktvolumen ist in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich um 4 Prozent pro Jahr gewachsen und damit fast eineinhalbmal so stark (2,8 Prozent) wie das nominale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland.

Die an der Umfrage beteiligten Unternehmen schätzen das durchschnittliche jährliche Wachstum des Marktvolumens bis 2020 mit einer Rate zwischen 3,5 und 3,8 Prozent ein. Die zehn umsatzstärksten Anbieter unter ihnen (Top 10) sind noch etwas optimistischer (3,6-3,8 Prozent).

Den Umsatz des eigenen Unternehmens planen die FS-Anbieter allerdings in den nächsten Jahren sehr viel stärker zu steigern. Im Durchschnitt rechnen sie bis 2020 mit einer jährlichen Umsatzsteigerung von 4,8 bis 5,0 Prozent, das ist weniger als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre (6,8 Prozent per anno).

Gänzlich unterschiedlich beurteilen die Anbieter mit technischem und infrastrukturellem Leistungsschwerpunkt die eigene Entwicklung. Die infrastrukturellen FS-Unternehmen mit Schwerpunkt Reinigung, Sicherheit und Catering erwarten mittelfristig Zuwachsraten von 3,9 bis 4,3 Prozent, während sich die technisch geprägten Dienstleister optimistischer äußern und mit ihren Erwartungen im Durchschnitt über 5 Prozent verbleiben.

Unübersehbar ist auch wieder die Differenz zwischen den Markt- und Umsatzprognosen, die rund 100 Prozent ausmacht. Die deutlich höheren Umsatzwachstumserwartungen deuten darauf hin, dass viele Unternehmen weiterhin mit Umsatzsteigerungen zu Lasten von Wettbewerbern oder Übernahmen von Konkurrenten rechnen.

Dr. Heinz Streicher 

ist Principal der Lünendonk & Hossenfelder GmbH. Der Diplom-Volkswirt und Dr. rer. pol. ist seit 1990 zudem selbstständiger Unternehmensberater für Marketing und Management in der Hightech- und Dienstleistungsbranche.

Referenz

1) IAI/GEFMA: FM-Branchenreport 2014. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Facility-Management-Branche. GEFMA-Publikation Nr. 980, Bonn, Mai 2014.

Facility Management ist in Deutschland ein junger Fachbegriff für eine junge Business-to-Business-Dienstleistungsbranche. Erst Ende 2011 wurde der aus der englischen Sprache stammende Begriff als DIN EN 15 221-1 auch zur Verwendung in Deutschland genormt.

Die einzelnen Dienstleistungssparten, die Facility Management heute umfasst, gab es natürlich auch in Deutschland schon länger: Gebäudesicherungsdienste, Gebäudereinigungsdienste, Kantinenbetrieb, Hausmeisterdienste, Empfangs- und Büroservice,  Gartenpflegedienste etc. Ihre Zusammenfassung und Ergänzung um weitere Facility  Services geschah erst in den letzten 20 Jahren.

In dieser kurzen Zeit ist damit eine neue Dienstleistungsbranche in Deutschland entstanden, deren Marktvolumen inzwischen die 50-Milliarden-Euro-Grenze überschritten hat. Diese von der Markt-forschungs- und Beratungsgesellschaft Lünendonk & Hossenfelder GmbH, Mindelheim, ermittelte Zahl enthält nicht die captiven Umsätze überwiegend extern agierender Unternehmen und nicht die von internen Abteilungen und Mitarbeitern der Nutzerorganisationen erbrachten Leistungen. Der Branchenverband GEFMA schätzt die gesamte Bruttowertschöpfung der Facility Services 2012 in Deutschland auf über 130 Milliarden Euro.1)

Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder GmbH widmet dem Markt für Facility Management im Allgemeinen und einzelnen Facility Services im Besonderen seit 2002 seine Aufmerksamkeit, wobei der Ansatz der Analysen über die jeweils 25 umsatzstärksten Dienstleistungsunternehmen und eine zusätzliche Vergleichsgruppe von rund 50 mittelgroßen und kleineren Anbietern von Facility Services erfolgt. Die umfangreichen jährlichen Studien, die seit 2004 publiziert werden, basieren auf Befragungen der Anbieter und Nutzer sowie auf dem Know-how der Lünendonk-&-Hossenfelder-Analysten aus ihrer Beratertätigkeit. Seit jüngerer Zeit werden auch entsprechende Untersuchungen über den Facility-Service-Markt in Österreich und der Schweiz erstellt und veröffentlicht.

Umsatzentwicklung 2016 in Deutschland

2016 steigerten die 25 umsatzstärksten (Top 25􀀁 unter den beobachteten 70 FS-Dienstleistern ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um

5,2 Prozent. Dies stellt ein stabiles Wachstum dar, nachdem im Vorjahr mit 8,0 Prozent der höchste Wert seit der Finanzkrise erreicht wurde. Dieser ist jedoch auch auf Sonderkonjunktureffekte zurückzuführen. Die Jahre zwischen 2006 und 2008 waren durch große Outsourcings und strategische Zukäufe geprägt. Die Umsätze der Top 25 stiegen in dieser Zeit im Durchschnitt jährlich um rund 10 Prozent. Nach dieser Expansionsphase im Markt stabilisierten sich die Zuwachsraten zwischen 2009 und 2014 bei durchschnittlich rund fünf Prozent pro Jahr. Der Markt ging in einen neuen Reifezyklus über: die Stabilisierung und Verdrängung. In den vergangenen zwei Jahren  traten diese Konsolidierungseffekte deutlicher zutage: Zunehmend wurden Dienstleister verkauft, stellten ihr Geschäft im Gebäudemanagement ein und die Margen sanken.

Das Geschäftsjahr 2015 wurde von zwei Sondereffekten beeinflusst: Sowohl der Betreuungsbedarf von Flüchtlingen als auch die Einführung des Mindestlohns wirkten sich positiv auf die Umsätze der Dienstleister aus.

Diese Sondereffekte wirken sich auch auf die Entwicklung des Marktvolumens aus. Betrug die Zunahme in den vergangenen Jahren stets um zwei Prozent, stieg die Gesamtsumme aller extern vergebenen Facility Services in der Berechnung der Lünendonk & Hossenfelder GmbH beeinflusst durch die Sondereffekte um 5,0 Prozent oder 2,4 Milliarden Euro auf nun 50,5 Milliarden Euro an. In 2016 stieg das Marktvolumen weiter an auf nun 52,6 Milliarden Euro. Hierin ist auch die Übernahme der SAG durch Spie enthalten, die allein zu einem Anstieg des Inlandsumsatzes von rund 0,7 Milliarden Euro beitrug.

‍FS-Unternehmen Inlandsumsatzentwicklung 2006-2016 und Prognose 2017, 2018 und 2019-2020
Quelle: Lünendonk® -Studien 2007-2017 Facility-Service-Unternehmen in Deutschland 

Sonderkonjunktur bei Anbieter von Sicherheitsdienstleistungen und Speisenversorgung

Mitte des Jahres 2015 entstand durch den deutlichen Anstieg der Flüchtlingszahlen und den damit verbundenen Betreuungsbedarf eine Sonderkonjunktur. Hiervon sind insbesondere Anbieter von  Sicherheitsdienstleistungen und Speisenversorgung betroffen. Der  Effekt auf die Facility-Service-Anbieter in Deutschland fiel unterschiedlich aus. Unternehmen mit überwiegend technischem Leistungsportfolio sowie einem starken Branchenschwerpunkt außerhalb der öffentlichen Hand kamen als potenzielle Auftragnehmer von vornherein nicht infrage. In der Betreuung sind zahlreiche spezialisierte Unternehmen engagiert, die Flüchtlingsunterkünfte im Auftrag der Behörden betreiben. Diese vergeben Aufträge überwiegend kleinteilig und stehen damit einem breiteren Feld potenzieller Auftragnehmer gegenüber, als wenn alle Leistungen pro Standort oder gar pro Region an einen FS-Dienstleister vergeben würden. Die Sondereffekte wirkten vereinzelt auch noch im Jahr 2016 nach.

Von den FS-Dienstleistern, die in den gefragten Gewerken tätig sind und bereits bei den Vergabeverantwortlichen der öffentlichen Hand bekannt waren, entschieden sich einige bewusst, auf die angebotenen Aufträge zu verzichten. Aus nachvollziehbaren Gründen: In sehr kurzer Zeit die Infrastruktur und das Personal für die gefragten Services bereitzustellen ist eine Herausforderung, die manche Anbieter zugunsten der Qualitätsanforderungen auf Aufträge verzichten ließ.

Bei der Vergabe der Aufträge herrschte im Herbst 2015 oft großer Zeitdruck. Unter diesen Bedingungen war eine Ausschreibung häufig nicht möglich. Zur Deckung des kurzfristigen Bedarfs wandten sich die zuständigen Beamten oftmals pragmatisch an ihnen bekannte Dienstleister und forderten diese auf, eine schnelle Auftragsübernahme zu prüfen – angesichts des Zeitdrucks ein nachvollziehbares Verfahren. Verstärkt wurde dieser Effekt durch die grundsätzliche Ablehnung öffentlicher Aufträge durch einen wesentlichen Teil der führenden Marktteilnehmer. Die nahezu vollständig über den Preis vergebenen kleinteiligen Aufträge waren und sind für viele der großen Anbieter nicht attraktiv respektive konnten sie sich nicht gegen oftmals sehr günstige kleine Dienstleister durchsetzen. Angesichts des Aufwands, der mit der Bearbeitung und der Abgabe eines Angebots verbunden ist, ist dies aufgrund der mangelnden Erfolgswahrscheinlichkeit eine nachvollziehbare Entscheidung. Sie führte dazu, dass die entsprechenden Dienstleister den Vergebenden nicht mehr so präsent waren.

Einen weiteren Sondereffekt im Geschäftsjahr 2015 bewirkte der seit 1. Januar 2015 gültige allgemein verbindliche Mindestlohn, der planmäßig alle zwei Jahre angepasst wird. Die hierdurch ausgelösten Umsatzeffekte durch steigende Verrechnungssätze auch bei bestehenden Verträgen betreffen nur einen Teil der Unternehmen. Der Mindestlohn führt zu einer Erhöhung des Bruttostundenlohns insbesondere bei gering qualifiziertem Servicepersonal  bei einigen infrastrukturellen Gewerken in Ostdeutschland. In der Sicherheitsbranche existiert bereits seit mehreren Jahren ein komplexes und stark differenziertes Tarifwerk.

Offenkundig brachte diese Sonderkonjunktur durch den Flüchtlingsstrom den mittelgroßen und kleineren FS-Anbietern stärkere Umsatzimpulse als den ganz großen. Auch der Mindestlohn dürfte, wenn überhaupt, sich bei den kleineren Anbietern stärker ausgewirkt haben als bei den ganz großen FM-Unternehmen, da diese in der Regel bereits durch ihre Tarifverträge höhere Stundenlöhne zahlten.

Die Tatsache, dass die zehn umsatzstärksten FM-Unternehmen (Top 10) in den letzten neun Jahren fast immer höhere jährliche Umsatzzuwachsraten aufwiesen als die Top 25; im Durchschnitt lag das Wachstum der Top 10 zwischen 2006 und 2014 bei 9,3 Prozent pro Jahr gegenüber 6,6 Prozent der Top 25 –, wirft auf das Ergebnis des Jahres 2015 (Top 10: 4,7 Prozent; Top 25: 8,0 Prozent) ein besonderes Licht. Bereits in 2016 setzte sich die Tendenz vor 2015 fort.

Die Nachfrage und Stimmung im Markt ist gut: Die Top 25 prognostizieren für ihre Unternehmen für 2017 ein Umsatzwachstum in Höhe von 4,5 Prozent. Die Top 10 sind zurückhaltender: Ihre Umsatzwachstumsprognose für 2017 liegt im Durchschnitt mit 4,1 Prozent höher als im Vorjahr für das laufende Jahr (3,8 Prozent). Auch die längerfristigen Erwartungen für ihre Umsatzsteigerungen bis 2020 sind mit 4,5 Prozent per annum (Top 25; eher als vorsichtig zu bezeichnen. Die Top 10 gehen indes von steigenden Umsätzen aus (2019-2020 per annum: 5,0 Prozent).

Umsatzentwicklung 2016 deutscher Unternehmen im Ausland

Die Lünendonk®-Studien erfassen neben den Inlandsumsätzen der in Deutschland tätigen FS-Unternehmen auch deren im Ausland erwirtschafteten Erlöse. In die Darstellung einbezogen werden Umsätze, die sowohl von der deutschen Gesellschaft als auch deren Tochtergesellschaften im Ausland generiert und abgerechnet werden.

Von den insgesamt 3,0 Milliarden Euro, die im Jahr 2016 von den 70 Teilnehmern der an der Lünendonk-Studie beteiligten FS-Unternehmen im Ausland erwirtschaftet wurden, sind 2,2 Milliarden Euro den zehn umsatzstärksten Unternehmen (Top 10) zuzurechnen. Ihr Anteil an den gesamten Auslandsumsätzen der Studienteilnehmer liegt aktuell bei zwei Drittel und bewegt sich in den zurückliegenden zehn Jahren ständig im Intervall zwei Drittel und drei Viertel. Nur auf der Höhe der weltweiten Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise war der Anteil auf 56,5 Prozent gesunken.

‍FS-Unternehmen Auslandsumsatz 2006-2016;
Quelle: Lünendonk® -Studien 2007-2017 Facility-Service-Unternehmen in Deutschland

Der Anteil der Auslandsumsätze an den Gesamtumsätzen aller Studienteilnehmer ist seit Anfang des Jahrhunderts tendenziell ständig angestiegen, allein seit 2010 von 11,0 Prozent auf 16,4 Prozent in 2016. Auch die entsprechende Auslandsumsatzquote der ganz großen FS-Unternehmen (Top 10) stieg nach einigen Jahren der Stagnation in jüngster Zeit wieder an und erreichte 2016 21,3 Prozent.

Für die in Deutschland tätigen Anbieter ist das Auslandsgeschäft ein ambivalenter Markt. Der Markt ist segmentiert: Einige Dienstleister sind stark im Ausland aktiv und betreuen zum Teil auch Kunden länderübergreifend, andere konzentrieren sich auf Deutschland. Beide Gruppen sind mit ihrer Positionierung zufrieden. Es ist aktuell kein Trend dahingehend festzustellen, dass Präsenz im Ausland ein Faktor für nachhaltigen Markterfolg darstellt oder künftig darstellen wird.

Nach Auskunft der Studienteilnehmer wollen 43 Prozent »bereits bestehende Auslandsaktivitäten ausbauen«, 5 Prozent wollen »zusätzlich Auslandsaktivitäten aufbauen« und 55 Prozent haben für die nahe Zukunft »keine (weiteren) Auslandsaktivitäten geplant«.

Eine länderübergreifende Expansion soll bei 43 Prozent der Studien-teilnehmer »aus eigener Kraft«, bei 19 Prozent »mit Partnern vor Ort« erfolgen. »Situationsabhängig« ist die Strategie bei ebenfalls 19 Prozent und keine Strategie haben 35 Prozent der befragten FS-Unternehmen, »weil keine länderübergreifende Betreuung geplant ist«, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr (29 Prozent).

Für das laufende Geschäftsjahr 2017 gehen die Unternehmen von einem höheren Wachstum sowohl im Inland (5,0 Prozent) als auch im europäischen Ausland (2,7 Prozent) aus. Für die Jahre bis 2020 ist die Prognose für das europäische Ausland etwas optimistischer (3,6 Prozent p. a., für das Inland stabil (5,0 Prozent p. a.).

Leistungsspektrum der Facility-Services-Unternehmen

Wichtigste Leistungskategorie der deutschen Facility-Service-Branche war und bleibt Gebäudereinigung. 33 Prozent ihres Umsatzes erzielen die analysierten FS-Anbieter mit Gebäudereinigung. Trotz leichter Schwankungen liegt der Anteil dieser Leistungskategorie an den Umsätzen der FS-Unternehmen seit mindestens einem Jahrzehnt an der Spitze.

Auf Platz zwei folgt die Wartung, Reparatur und Modernisierung von Gebäudetechnik mit 17,1 Prozent, gefolgt von Sicherheits- und Wachdiensten mit 9,5 Prozent. Im Mittelfeld rangieren Gebäudetechnik Produktion mit 7 ,8 Prozent und Catering mit 6,5 Prozent Anteil, zwei Leistungsarten, die in den letzten Jahren relativ stabile Anteile am Umsatz der FS-Unternehmen aufweisen. Obwohl zurzeit damit immer noch mehr als drei Viertel der FS-Umsätze auf die großen traditionellen Leistungskategorien entfallen, erweitert sich der Kreis der Dienstleistungen. Garten- und Landschaftspflege, Industrielle Reinigung, Energiemanagement und Fuhrpark/Logistik erreichen bereits nennenswerte Umsatzanteile, obwohl sie teilweise von wenigen spezialisierten Unternehmen ausgeführt werden oder wie Contracting und FM-Beratung fast ausschließlich von sehr großen Anbietern geleistet werden.

‍Leistungsspektrum der Facility-Service-Unternehmen 2015/2016; Quelle: Lünendonk® -Studie2017 Facility-Service-Unternehmen in Deutschland

Fasst man die Tätigkeitsfelder in Obergruppen zusammen, so zeigt sich, dass dem infrastrukturellen Leistungsfeld (IGM) mit 55,9 Prozent der größte Teil der Leistungen zugeordnet werden kann. Auf technische FS-Leistungen (TGM) entfallen 35,8 Prozent, der Rest lässt sich kaufmännischen Leistungen (KGM) mit 4,9 Prozent und sonstigen Leistungen mit 3,3 Prozent zurechnen. Gewichtet man diese Anteile mit den jeweiligen Umsätzen, so zeigt sich, dass die Unternehmensgrößen deutliche Einflüsse auf die Anteile der Leistungsarten haben. Der gewichtete Anteil von IGM geht auf nur noch 44,5 Prozent zurück, während der gewichtete Anteil von TGM auf 49,1 Prozent steigt. Das bedeutet, dass die technischen FM-Leistungen eher von größeren Anbietern und die infrastrukturellen eher von mittleren und kleineren Anbietern erbracht werden. Noch deutlicher wird dies, wenn man nur die zehn umsatzstärksten Unternehmen (Top 10) betrachtet. Bei den Top 10 liegt der IGM-Anteil bei 40,3 Prozent, der TGM-Anteil steigt auf knapp unter 55 Prozent. Praktisch unbeeinflusst von der Größe der Anbieter ist der Anteil der kaufmännischen Leistungen.

Behinderungsfaktoren der Branche

Die Facility-Service-Branche hat zurzeit – nach eigenem Bekunden – wenig Grund zur Klage. Auf einer Liste von acht potenziellen Restriktionen für die Entwicklung und den Erfolg ihrer Unternehmen stellen vier nach Auskunft der befragten Anbieterunternehmen aktuell keine Behinderung dar. Die Mittelwerte für diese Kriterien bewegen sich auf der Skala +2 = sehr starke Behinderung bis -2 = gar keine Behinderung im Bereich »keine Behinderung« respektive im neutralen Bereich. Dazu gehören immerhin so gewichtige Faktoren wie »Nachfragemangel« (-0,93) oder »Insourcing« (-0,33). Selbst das langjährige Sorgenkind »Image der Branche« (-0,21) wird zurzeit nicht als Restriktion empfunden. »Finanzierungsengpässe bei Kunden« (-0,21) drohen offensichtlich auch nicht.

Es bleiben die seit Jahren beklagten Hauptrestriktionen. An der Spitze der Behinderungsfaktoren liegen »Niedrige Marktpreise, Honorare/Wettbewerb über den Preis« (0,64) und »Entscheidungsprozesse und -strukturen im öffentlichen Sektor« (0,43). Darüber hinaus behindert seit einigen Jahren nach Auskunft der FS-Unternehmen der »Einfluss von FM-Beratern«. Diese stehen den FS-Kunden mit vielerlei branchenspezifischen Leistungen zur Seite. Sie liefern Marktinformationen, betreuen Ausschreibungen und wirken auf Prozess- und Kostenoptimierungen hin (0,21).

‍Aktuelle Behinderungsfaktoren für die Entwicklung und den Erfolg der FS-Unternehmen; Quelle: Lünendonk® -Studie2017 Facility-Service-Unternehmen in Deutschland

Betrachtet man die Antworten der zehn umsatzstärksten Anbieter (Top 10) gesondert, so findet man grundsätzlich Übereinstimmung, allerdings mit tendenziellen Nuancen. Der Einfluss von FM-Beratern wird von den Top 10 mehr beklagt (0,56).

Die Anbieter mit Schwerpunkt infrastrukturelle Leistungen fühlen sich durch die Entscheidungsprozesse und -strukturen im öffentlichen Sektor stärker beeinträchtigt (0,50) als Anbieter mit Schwerpunkt technische Leistungen (0,31). Umgekehrt haben die technischen Anbieter (-0,13) geringere Probleme mit Finanzierungsengpässen bei Kunden (-0,23).

Diese insgesamt optimistischen Ergebnisse über die Situation im Markt für Facility Services werden bestätigt durch die Antworten der Befragungsteilnehmer bezüglich ihrer Erwartungshaltung zur Entwicklung der Branche. Zwar sind nur 7 Prozent »sehr optimistisch, weil es der Branche gut geht«, »93 Prozent sehen sich aber angesichts der herausfordernden Zukunft gut aufgestellt«. Kein Unternehmen hat im Blick auf die Zukunft »gemischte Gefühle« und kein Teilnehmer ist »sehr pessimistisch«. Überdurchschnittlich »sehr optimistisch« sind die die zehn umsatzstärksten Anbieter (Top 10) mit 22 Prozent Nennungen und die Top 25 (13 Prozent).

Zukunft der Branche aus Anbietersicht

Wie wird aus der Sicht der Anbieter die Zukunft der Branche aussehen? Die befragten FS-Unternehmen sollten acht Thesen anhand einer Skala (+2 = trifft voll zu bis -2 = trifft gar nicht zu) bewerten. Die Mittelwerte zeigen eklatante Unterschiede zwischen den ganz großen Unternehmen und allen Teilnehmern. Die immer wieder diskutierte Frage, ob Multidienstleister respektive Komplettanbieter eines Tages den Markt dominieren werden, bejahen die Top 10 – nicht unerwartet – mit voller Überzeugung (1,56), während der Mittelwert der Zustimmung bei allen Teilnehmern nur bei 1,13 liegt. Hiervon sind übrigens die technischen Anbieter (1,27) mehr überzeugt als die infrastrukturellen Anbieter (0,95). Auch der These, dass »die Zusammenarbeit mit den Kunden für immer kürzere Zyklen gilt«, stimmen die Top 10 (0,33) mehr zu als alle im Durchschnitt (0,21). »Managementleistungen im Gesamtangebotsportfolio werden für den Kunden immer wichtiger« halten die Top 10 für sehr wahrscheinlicher (1,56) als alle Teilnehmer (1,02). Auch die technischen Anbieter sind von dieser These mehr überzeugt (1,19) als die infrastrukturellen Anbieter (0,95).

‍Meinungen der FS-Unternehmen über die Zukunft der Branche; Quelle: Lünendonk® -Studie2017 Facility-Service-Unternehmen in Deutschland 

Einig sind sich weitgehend große, mittlere, technische und ultrastrukturelle Anbieter bei einer These: »Unsere Kunden denken verstärkt über das Insourcing von Gewerken und Leistungen nach.« Die Urteile bewegen sich im negativen Bereich, das heißt, diese These trifft für sie überwiegend nicht zu. Anders sehen dies die kleineren Unternehmen jenseits der Top 25: Sie liegen mit 0,21 als Einzige im leicht positiven Bewertungsraum. Ein Stimmungsbild der allgemeinen Marktlage anhand der Auftragslage zeigt weiterhin den Preisdruck auf die Anbieter. Der These »Um einen bestehenden Auftrag wiederzugewinnen, muss der Preis reduziert werden« stimmen die Befragungsteilnehmer im Durchschnitt tendenziell zu (0,52), die zehn umsatzstärksten Anbieter (Top 10) nehmen einen größeren Druck wahr (0,78) als die übrigen Unternehmen (0,45).

Welche Konsequenzen ziehen die Facility-Service-Anbieter aus den Trends am Markt? Obwohl das Thema Gesamtdienstleister inzwischen etwas an Glanz verloren hat, hält immer noch die überwiegende Mehrheit integrierte Services für ihren Weg in die Zukunft. Anhand einer Bewertungsskala (+2 = trifft voll zu« bis -2 = trifft gar nicht zu) geben die befragten Unternehmen dieser Strategie die höchste Note (1,00), wobei nicht überrascht, dass die zehn umsatzstärksten Anbieter (Top 10) dieser These sogar mit 1,22 noch klarer zustimmen, sind es doch in der Regel gerade diese Anbieter, die am Markt als Gesamtdienstleister operieren. Da die mittelgroßen und kleineren Anbieter meist nicht die Voraussetzungen für integrierte Services mitbringen, greifen sie auch auf Subdienstleister zurück, um ihren Kunden integrierte Services gewährleisten zu können. Alle Befragungsteilnehmer bewerten die entsprechende These im Durchschnitt mit 0,45, während es für die Top 10 (0,22) nur eine Alternative unter anderen ist. Noch deutlicher zeigt sich dies bei der These »Wir setzen auf Kooperationen mit anderen Dienstleistern«, die von allen Teilnehmern im Durchschnitt die Note +0,24, von den Top 10 aber nur die Note -0,11 erhält, was heißt, dass sie diese These für eher nicht zutreffend halten.

Die getrennte Analyse dieser Bewertungen nach Tätigkeitsschwer-punkten der Teilnehmer ergibt, dass überwiegend die technischen Anbieter integrierte Services als ihren Weg in die Zukunft sehen. Die Bewertungen liegen bei 0,56 (technische Dienstleister) respektive -0,14 (infrastrukturelle Dienstleister). Deutlich unterschiedlich beurteilen die beiden Anbietergruppen ebenfalls die Alternative, ihren Kunden integrierte Services durch Rückgriff auf Subunternehmen zu gewährleisten. Dem stimmen die infrastrukturellen Anbieter in weit geringerem Grad (0,09) als die technischen Anbieter (0,56) zu. Und auch das Setzen auf Kooperationen mit anderen Dienstleistern ist für die infrastrukturellen Anbieter  (-0,14) in weit geringerem Maße eine strategische Möglichkeit als für die technischen Anbieter (0,56).

Positive Grundstimmung

Die Prognosen der Facility-Service-Anbieter über die künftige Entwicklung des Marktes und die Umsätze ihrer jeweiligen Unternehmen zeugen von der positiven Grundstimmung in der Branche, die weiter von stabilen Zuwachsraten ausgeht und das Stimmungsbild mit konkreten Zahlen bestätigt. Die Prognosen sind Ausdruck einer robusten und stabilen Nachfrage der Kunden, die trotz hohen Preisdrucks auf Qualität und höherwertige Leistungen wie Service Management setzen. Wie in den vergangenen Jahren unterscheiden sich die Erwartungen aller Unternehmen von denen der Marktführer. Dies liegt sowohl an den nötigen höheren absoluten Volumen, die für vergleichbare Wachstumsraten nötig sind, als auch an der Planung, die bei großen Unternehmen detaillierter ausfällt. Dies zeigt sich daran, dass das tatsächlich erreichte Wachstum der größeren Anbieter näher an den Prognosen liegt als das der kleineren Dienstleister. Grundsätzlich ist aber festzustellen, dass die Planungen in der Regel optimistisch ausfallen – unabhängig von der Größe der Unternehmen. In die Prognosen fließen neben den konkreten Planungen für die kommenden Monate auch Erwartungen hinsichtlich der Konjunktur und der relevanten Markttrends ein. Das Facility-Service-Marktvolumen ist in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich um 4 Prozent pro Jahr gewachsen und damit fast eineinhalbmal so stark (2,8 Prozent) wie das nominale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland.

Die an der Umfrage beteiligten Unternehmen schätzen das durchschnittliche jährliche Wachstum des Marktvolumens bis 2020 mit einer Rate zwischen 3,5 und 3,8 Prozent ein. Die zehn umsatzstärksten Anbieter unter ihnen (Top 10) sind noch etwas optimistischer (3,6-3,8 Prozent).

Den Umsatz des eigenen Unternehmens planen die FS-Anbieter allerdings in den nächsten Jahren sehr viel stärker zu steigern. Im Durchschnitt rechnen sie bis 2020 mit einer jährlichen Umsatzsteigerung von 4,8 bis 5,0 Prozent, das ist weniger als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre (6,8 Prozent per anno).

Gänzlich unterschiedlich beurteilen die Anbieter mit technischem und infrastrukturellem Leistungsschwerpunkt die eigene Entwicklung. Die infrastrukturellen FS-Unternehmen mit Schwerpunkt Reinigung, Sicherheit und Catering erwarten mittelfristig Zuwachsraten von 3,9 bis 4,3 Prozent, während sich die technisch geprägten Dienstleister optimistischer äußern und mit ihren Erwartungen im Durchschnitt über 5 Prozent verbleiben.

Unübersehbar ist auch wieder die Differenz zwischen den Markt- und Umsatzprognosen, die rund 100 Prozent ausmacht. Die deutlich höheren Umsatzwachstumserwartungen deuten darauf hin, dass viele Unternehmen weiterhin mit Umsatzsteigerungen zu Lasten von Wettbewerbern oder Übernahmen von Konkurrenten rechnen.

Dr. Heinz Streicher 

ist Principal der Lünendonk & Hossenfelder GmbH. Der Diplom-Volkswirt und Dr. rer. pol. ist seit 1990 zudem selbstständiger Unternehmensberater für Marketing und Management in der Hightech- und Dienstleistungsbranche.

Referenz

1) IAI/GEFMA: FM-Branchenreport 2014. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Facility-Management-Branche. GEFMA-Publikation Nr. 980, Bonn, Mai 2014.

Mehr zum Thema

Facility-Management-Markt
Sie stehen vor einer Facility Management-Herausforderung? Dann nehmen Sie mit unseren Experten Kontakt auf!
Jetzt Kontakt aufnehmen

Sie wollen mehr zu Facility Management erfahren?

Sie stehen vor einer Herausforderung und benötigen Antworten auf Ihre Fragen? Dann nehmen Sie mit unseren Experten Kontakt auf oder werfen Sie einen Blick auf das "Handbuch Facility Management"!
Jetzt Kontakt aufnehmen!Mehr zu "Handbuch Facility Management"

Das könnte Sie auch interessieren...

In or out? Kritische Entscheidungs- und Erfolgsfaktoren beim Outsourcing

Fritz-Klaus Lange
11. Jan. 2018
Immobilien wurden insbesondere in der Produktionswirtschaft lange Zeit lediglich als notwendige Komponente der Produktion ...
Jetzt weiterlesen

BIM und FM – Wohin geht die Reise?

Ralph Englert
09.Jan.2018
Smart Building, Augmented & Virtual Reality, IoT, AI, B IM – schöne neue Welt! Als Megatrend durchdringt das Thema Digitalisierung alle ...
Jetzt weiterlesen

Rechenzentren brauchen Verantwortung

Jürgen Bieser
09.Jan. 2018
Deutschlands führende Nachrichtenseite ist offline. Der Grund: Ein Stromausfall in einem großen deutschen Rechenzentrum.
Jetzt weiterlesen